Gruss zur Muttergottesoktav von Wallfahrtsrektor Gregor Kauling aus Kevelaer

„Op eemol war alles anescht…!”

Renée Schmit, Präsidentin der diözesanen Oktavkommission

Die Muttergottesoktave 2021 anders als sonst

„Pilgern trotz Corona!“ so lautet die Vorgabe der diesjährigen Muttergottesoktave. Wenn auch virtuelle Gottesdienstangebote in Pandemiezeiten für zahlreiche Gläubige zum Ersatz für die physische Teilnahme am Gottesdienst wurden, so können sie die echte Glaubensgemeinschaft auf keinen Fall ersetzen. „Wer glaubt, ist nie allein”, so drückte es Papst Benedikt XVI. sehr prägnant aus. Und in seiner Predigt der diesjährigen Osternacht betonte Papst Franziskus „Wer glaubt, darf nicht meinen, er wüsste schon alles, sondern muss sich von Gottes Wegen überraschen lassen.“ Der christliche Glaube ist immer der Glaube in Gemeinschaft, die sich je nach Kultur, Sprache und Sensibilität ausdrückt und verändert. Wer glaubt, braucht deshalb auch immer wieder Räume der Begegnung. Da die eigentliche Aufgabe der Kirche ihr Dienst an den Menschen ist, kann sie sich nicht mit digitalen Angeboten begnügen.

In der gegenwärtigen Krisenzeit ist sie deshalb besonders gefordert, Orte des Trostes und der Beheimatung zu eröffnen, Orte des Wallfahrens. Wer pilgert, antwortet nicht nur auf eine Tradition, sondern er sucht im gemeinschaftlichen Beten Trost und Hoffnung, Lebenshilfe. In dieser Hinsicht ist es mehr als begrüßenswert, dass in diesem zweiten Corona-Jahr in Folge, die sanitäre Lage eine hybride Marienwallfahrt ermöglicht.

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